Fruity Blog Magazin Spring 2017

Randen, auch Rote Beete oder Rübe genannt, gelten als wahre Allrounder für Gesundheit und Wohlbefinden. Denn die violette Knolle bereichert nicht nur optisch und kulinarisch den Teller, sondern liefert auch eine Vielzahl an Vitaminen und Mineralstoffen.

Das vielseitige Multitalent

Rund ein Kilo Randen werden pro Kopf und Jahr in der Schweiz konsumiert. Das ist bei den vielen Zubereitungsmöglichkeiten nicht verwunderlich: Das purpurrote Gemüse kann roh, gekocht oder gebacken, als Salat oder Suppe und in Essig eingelegt genossen werden. Auch in Kuchen oder als Chips schmeckt Randen vorzüglich

Das populäre Gemüse punktet aber nicht nur mit seiner Vielseitigkeit, sondern auch mit seinen Inhaltsstoffen. So liefert die Rande hohe Mengen an Eisen, Kalium, Magnesium, Folsäure, Vitamin C sowie B-Vitaminen. Sogar in kleinen Mengen, unterstützt die Knolle unser Immun- und Herzkreislauf-System sowie die Blutbildung. Neben den positiven Einflüssen auf unsere Gesundheit gelten Randen auch als Stimmungsaufheller: Der rote Farbstoff Betanin begünstigt die Produktion des Glückshormons Serotonin, welches eine positive Wirkung auf die Gemütslage des Menschen hat. 

Randen gelten vielerorts als typisches Wintergemüse, da man sie in der kalten Jahreszeit gut und günstig einlagern kann. Frische Randen sind aber in der Schweiz ganzjährlich erhältlich und machen sich deshalb auch gut in einem sommerlichen Randen-Carpaccio oder einem erfrischenden Sorbet. Gut zu wissen: Nicht nur die Knolle, sondern auch ihre Blätter sind essbar und zum Wegwerfen viel zu schade. Denn auch sie liefern wertvolle Nährstoffe und können beispielsweise als Salat oder als Pesto zubereitet werden. 

Energie-Booster für Sportler

Im Sportbereich wird Randensaft seit einigen Jahren als natürliches Dopingmittel bezeichnet, da er die Leistung in Ausdauersportarten steigern soll. Verantwortlich für das längere Durchhaltevermögen ist das Nitrat, welche in Randen in grossen Mengen zu finden ist. Nitrat wird in unserem Körper in das Gas Stickstoffmonoxid umgewandelt, welches den Sauerstoffgehalt des Blutes sowie die Durchblutung von Muskeln und Organen fördert. Bei sportlicher Betätigung führt das Stickstoffmonoxid zudem dazu, dass der Sauerstoffbedarf der Muskeln sinkt und dadurch die Belastung weniger ermüdend ist. Um diese Wirkung zu erzielen, müsste zwei bis drei Stunden vor der Sporteinheit rund ein halber Liter Randensaft getrunken werden. 

Randen als natürliches Färbemittel

Randensaft kann vielseitig als Färbemittel eingesetzt werden. So färbt er neben Leckereien aus der Küche auch Kleidungsstücke, Ostereier und sogar die Haare rot. Auch die Lebensmittelindustrie hat die färbende Wirkung von Betanin, dem Stoff, der die Rande leuchtend rot macht, für sich entdeckt. So werden unter anderem Himbeer- und Erdbeerjoghurts mit dem Farbstoff eingefärbt.

Auf der Zutatenliste eins Produktes wird das natürliche Betanin als E162 bezeichnet. Hin und wieder kann nach dem Konsum von Randen oder Randensaft beobachtet werden, dass sich der Urin rötlich verfärbt. Das kommt davon, dass das Betanin von unserem Körper einfach wieder ausgeschieden wird und seine färbende Wirkung im Urin entfaltet. Dies ist völlig normal und harmlos. 

Randen an deiner SUC+ Juice Bar

Natürlich machen sich Randen auch in deinem Smoothie wunderbar und sorgen mit ihrem erdig-süssen Aroma für das gewisse Etwas. Die neue Smoothie-Kreation «Rotissimo» wird vor deinen Augen frisch aus Ananas, Avocado, frisch gepresstem Zitronen-, Randen- & Apfelsaft zubereitet. Wage dich an das neue Geschmackserlebnis und versorge deinen Körper mit einem breiten Spektrum an Mineralstoffen und Vitaminen. Um dem «Rotissimo» noch den extra Kick zu verleihen, ergänze ihn mit einer Portion unseres hauseigenen Proteins!